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Sportgruppe „50 Plus“ in St.-Peter-Ording
Für den 15.10. bis 18.10.2009 hatten Siegmar und Renate einen Aufenthalt für 17 Personen im Bereich St.-Peter-Ording organisiert. Quartier bezogen wurde in einem Landhaus im Tümlauer Koog.

Aufgeteilt auf mehrere PKW starteten wir am Donnerstag Richtung Nordsee, wobei ein Zwi-schenstopp in dem herrlichen Städtchen Friedrichstadt gegen 11.30 Uhr eingeplant war. Obwohl der Herbst schon mächtig an die Tür klopfte, waren wir von dem Flair dieses Ortes begeistert. Wie mag das dort wohl im Sommer sein!!
Nach dem Genuss einer „Toten Tante“ oder eines „Pharisäers“ machten wir uns auf den Weg zu unserem „Hauptquartier“. Nach der Zimmerverteilung und dem gemeinsamen Kaffeetrinken, bei köstlichstem und selbstgebackenem Kuchen, , fuhren wir nach St.-Peter-Ording, Ortsteil Böhl, an den endlos langen und breiten Strand, für den dieser Ort berühmt ist.
Weit draußen befindet sich auf dicken Baumstämmen ein barackenartiges Gebilde, in dem Gastronomie betrieben wird und „See-Kiste“ heißt. Gemütlich war es drinnen und an den gebotenen Speisen gab es nichts auszusetzen. Speziell für uns sahen wir dann ei-nen Sonnenuntergang, wie der rot glühende Ball im Meer versank und eine melancholisch, ehrfurchtsvolle Stille kam bei vielen für einen Moment auf.
Als wir dann wieder unser Quartier bei ziemlich niedrigen Temperaturen erreicht hatten, klang der Tag so gegen Mitternacht in einem laubenartigen Häuschen aus und es gab keinen, dem nicht vom vielen Lachen die Tränen runterkullerten. Der Freitag, der hatte es in sich. Nach dem ausgiebigen Frühstück machte sich der überwiegende Teil der Gruppe auf den Weg zum berühmtesten Leuchtturm Deutschlands – dem Westerhever Leuchtturm , wobei uns schon zu Anfang ein stürmischer Wind entgegen wehte. Als wir jedoch den Deich überwunden und den Blick zur Wattseite hatten, traf uns ein gewaltiger Sturm, der uns im wahrsten Sinne die Ohren flattern ließ. Gespräche wurden durch Zeichensprache ersetzt. Aber was soll`s. In der Ferne sahen wir unser Ziel – und da wollten wir hin !! Als die Tümlauer Bucht zu _ umrundet und den Leuchtturm „zum Greifen“ nahe war, mussten auch die Ehrgeizigsten einsehen, dass wir das Ziel nicht erreichen werden. Der Sturm hatte mittlerweile Windstärke 11 erreicht und es setzte die Flut ein. Der Rückzug wurde angetreten – und zum Glück – jetzt kam der Wind von hinten. Durchgefroren, nach einem 9km-Marsch, aber um ein Erlebnis reicher, kamen wir so gegen 14.30 Uhr im Quartier an.
Ein warmes Zimmer, eine kuschelige Decke und ein warmes Getränk. Ach, war das herrlich. Am späten Abend stießen noch zwei Berufstätige –Ingrid und Wilfried – zu uns, die mit uns in dem kleinen Holzhaus erleben konnten, wie Hans-Jürgen zur Höchstform auflief und kein Auge trocken blieb. Ehrlich, Hans-Jürgen, du warst Spitze und wir sind knapp an Lachkrämpfen vorbeigekommen.
Nach dem ausgiebigen Frühstück, das es jeden Morgen gab, besuchten wir am Sonnabend- morgen St.-Peter-Ording –Bad. Über den ca. 1km langen Laufsteg erreichten wird die eben-falls auf Pfählen gebaute „Arche Noah“ und den endlos langen Strand. Der Wind war nicht so stark, aber eiskalt. Wer Monika leiden sah, musste automatisch mitzittern, denn ihr „out fit“ war höchst sommerlich. Hier war das Paradies der Drachenflieger und Strandsegler.
Auf dem Rückweg kamen wir an einem Geschäft für Drachenverkäufe vorbei und wir hörten, wie ein Mann einer anderen Gruppe seinen Drachen abgeben wollte. Sein Nebenmann meinte, dass er doch keinen habe. “Meinst du“, sagte der erste… und dann stand plötzlich seine Frau vor ihm…..und alle lachten !!
Den Abend verbrachten wir in einer ländlichen Gastwirtschaft mit rustikalem Essen und stellten fest, dass die gereichten Portionen durchaus der dort schwer arbeitenden Bevölkerung entsprachen. Peter, wärst du doch mitgekommen !! Der Sonntag war dann schon der Abreisetag und der lange Sandstrand den wir noch auf-suchten, machte uns den Abschied bei dem herrlichen Wetter doch schwer.
Wer in dieser Gegend weilt und im „Roter Haubarg“, einem Restaurant, Museum und Cafe nicht eingekehrt ist, hat etwas versäumt. Dieses ist aber nur „insidern“ bekannt Und so trafen wir uns alle auf der Rückreise noch einmal gemeinsam bei Kaffee und Kuchen und waren erstaunt, wie groß doch ein Stück Torte sein kann.
Alle sind wieder gesund zu Hause angekommen und haben fröhliche und erlebnisreiche Tage gehabt, zu denen jeder seinen Teil beigetragen hat – insbesondere Renate und Siegmar. Unser ausdrücklicher Dank gehört euch beiden . -Manfred Link-
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